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Publizistin und Psycho-Therapeutin
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Astrid von Friesen

Astrid v. Friesen, Jg. 1953, studierte Erziehungswissenschaft in Hamburg. Sie ist Dipl.-Pädagogin, Lehrerin für Deutsch und Kunst mit 1. und 2. Staatsexamen, hat eine journalistische Ausbildung absolviert u. a. bei der ZEIT, ist Gestalt- und Traumatherapeutin (HPG) mit Praxen in Freiberg und Dresden und unterrichtet an der TU Bergakademie Freiberg im „Studium Generale“ und an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Sie arbeitet als Journalistin, Publizistin und Radio-Kommentatorin für das „Deutschlandradio Kultur“ sowie den sächsischen Kultursender „MDR Figaro“.

Sie veranstaltet Lesungen aus ihren Büchern, hält Vorträge und leitet Seminare sowie Weiterbildungen u. a. an der Akademie für Lehrerfortbildung in Meißen. Sie engagiert sich im Vorstand des Ost-West-Forums in Sachsen sowie als Vorsitzende des Kuratoriums für den Frauenpreis „Blaue Blume“ in Freiberg.

Für das Jahr 2009/10 wurde sie zur Präsidenten des Rotary Club Dresden-Canaletto gewählt.

Astrid v. Friesen entstammt alten sächsischen Familien (Freiherrn v. Friesen, v. Schönberg, v. Carlowitz, Senfft v. Pilsach). 1945 wurden die Namen von Adligen und Großgrundbesitzern in der sowjetischen Besatzungszone auf Liquidierungslisten gesetzt und die Liquidierung z. T. auch vollstreckt. Auch wurden diejenigen der Älteren, Frauen und Kinder, die nicht fliehen konnten, nach Rügen oder Sibirien verschleppt, wo viele Mitglieder der Familien verhungerten. Hinzu kam die Kreisverweisung, die bis 1989 von der DDR nicht aufgehoben wurde, sowie die vollständige Enteignung, die nach der politischen Wende fort existierte.

Astrid v. Friesen wuchs also als Flüchtlingskind in Westdeutschland auf und war bis zu dessen Tod mit Dr. Gottfried Sello (1913-1994), dem Kunstkritiker und jahrzehntelangem ZEIT-Journalisten, dem Fernseh- und Buchautor, verheiratet. Seit 1997 lebt sie in Sachsen mit ihrem Mann Prof. Reinhard Schmidt, Präsident des Sächsischen Oberbergamtes.



Diese Seite wurde am 20.01.2010 aktualisiert.